Lederhose, Wittler und Partner GbH - Tragwerksplanung
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Jahrhunderthalle Bochum

Maximale Lebensdauer, minimale Kosten

Die Jahrhunderthalle Bochum, ein Industriedenkmal des 19. Jahrhunderts, wurde für die Ruhr Triennale 2003 zur zentralen Spielstätte für Musik und Theater umgebaut.
Die Sanierung aller umgebenden Bauten (Hallen) und Stahlkonstruktionen sind seitdem Planungsaufgabe von Lederhose, Wittler und Partner.

HOHE ANSPRÜCHE, BEGRENZTES BUDGET

Ziel der Planungen ist es, die die Jahrhunderthalle umgebenden großen Stahlkonstruktionen für weitere Jahrzehnte standsicher und denkmalschutzgerecht zu erhalten.

Lederhose, Wittler und Partner erstellten die Schadensgutachten und entwickelten die Sanierungskonzepte für den großen Wasserturm, den kleinen Wasserturm sowie für die Rohrbrücken. Wichtigste Prämisse: Eine maximale Standdauer bei minimalen Investitionen zu erreichen. Eine komplette Sanierung inklusive eines neuen Anstrichs – soviel war von vornherein klar – würde nicht finanzierbar sein.

WIE VIEL KANN DIE ALTE KONSTRUKTION NOCH TRAGEN?

Statisch verfolgten Lederhose, Wittler und Partner das Konzept der Resttragfähigkeiten. Eine ebenso ausführliche wie exakte Analyse des vorhandenen Materials führte zu der Erkenntnis, dass es an vielen Stellen möglich ist, ohne Verstärkungen und Hilfskonstruktionen auszukommen – sogar, wenn durchgerostete Stäbe nicht mehr mittragen können.
So ist die Sanierung der Stahlkonstruktionen an der Jahrhunderthalle das beste Beispiel dafür, dass intelligente Tragwerksplanung Kapazitäten freisetzt, die eine Instandhaltung und Restaurierung von alten Industriebauten erst in dieser Form möglich machen.

Bauherr: Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen GmbH (LEG)
Architekten: LEG Dortmund mit Büro Böll, Essen
Fertigstellung großer Wasserturm: 2006
Fertigstellung kleiner Wasserturm und Rohrbrücken
in 2009 / 2010
Bauart: Stahl

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