Lederhose, Wittler und Partner GbH - Tragwerksplanung
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Steg am depot, Dortmund

Kunst der Verschraubung

Einen Holzsteg als Fußgängerbrücke konstruierten Lederhose, Wittler und Partner für das Kulturzentrum und Atelierhaus depot in der Dortmunder Nordstadt. Das Wichtigste an der Planung eines Holzstegs ist der möglichst dauerhafte Schutz vor Witterungseinflüssen.

INTELLIGENTE VERSCHRAUBUNG

Wenn man mit Holz baut, kommt es darauf an, den Basiswerkstoff hervorragend gegen schädliche Einflüsse von außen, insbesondere gegen Feuchtigkeit abzusichern. Lederhose, Wittler und Partner setzen deshalb in einem solchen Fall auf ganz spezielle Schraubverbindungen. Diese sind so konstruiert, dass das Wasser nicht entlang der Schrauben ins Holz eindringen kann.

Überhaupt sind alle Anschlüsse der Holzbrücke so entwickelt, dass nirgendwo weder Wasser noch Dreck stehen bleiben kann. Denn der Schutz gegen Ablagerungen ist ebenso wichtig: Bleibt Dreck oder Staub am Holz kleben, wirkt er an diesen Stellen wie ein feuchter Schwamm und führt innerhalb kürzester Zeit zu Schäden. Deshalb folgt die Holzkonstruktion von Lederhose, Wittler und Partner dem Grundgedanken, dass Wasser und Matsch immer so schnell wie möglich vom Wind abgetrocknet werden können. Zwischen allen Hölzern wird deshalb immer ein Abstand eingeplant, um überall ausreichend Luft zuzuführen.

MIX AUS HEIMISCHEM UND TROPENHOLZ

Lärchenholz bildet die Basis des Stegs, denn dieses heimische Holz hat mit hohem Harzanteil eine Unempfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse. Diese wichtigen tragenden Hölzer wurden außerdem mit einer seitlich überlappenden Decklage aus hoch widerstandsfähigen Tropenhölzern überzogen. So ist der Steg im Freien hervorragend gegen Nässe geschützt.

Bauherr: depot e.V., Dortmund
Architekten: ArchI.De, Dortmund
Fertigstellung: 2003
Bauart: Holz
Baukosten:

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