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Die Phoenixhalle ist Eventhalle

Früher Maloche- heute Mucke

Ein weiterer Meilenstein ist seit dem 27.04.2018 auf dem Phoenix- Gelände gesetzt:
Die Phoenixhalle wurde von LWP mit Berliner Architekten zur Eventhalle umgebaut und erweitert.
Danach (leider) in "Warsteiner Music Hall" umbenannt- aber egal, denn sie wurde mit einem grandiosen Eröffnungskonzert der Fanta 4, unserer Bauherren, eröffnet.

Die dreischiffige Halle an sich wurde erhalten und (große) Lüftungstechnik auf riesigen schwebenden Rosten oberhalb der Dächer aufgeständert. Diese Stahlkonstruktionen sind innen auf den alten Kranbahnen aufgeständet und gliedern sich feinsinnig in die alte Dachkonstruktion ein.
Haustechnik, Bassabsorber und weitere technische Dinge wurden in das alte Dachtragwerk gehängt.
Dies war natürlich nur durch das hohe Know- How unseres Büros in Umbauten alter Industriesubstanz möglich.
Wir konnten dezidiert mögliche Tragreserven herausarbeiten und damit die Chancen für den Veranstaltungsausbau schaffen.

Besondere Raffinesse von LWP:
Ab und zu entnehmen wir Diagonalprofile aus den Gitterstützen, damit das Publikum die Bühne besser sehen kann.

Die verwunschenen Kellerräume wurden mit viel Aufwand, Schneide- und Spreng(!)arbeiten und pfiffigen Lösungen zu einem coolen Club umgebaut. Hierzu waren umfangreiche Voruntersuchungen zu den massiven Mauerwerksblöcken im Keller erforderlich. Welche waren früher Maschinenfundamente und sind im Innern hohl? Wie können sie belastet werden?
Spannende Geschichtsforschung im Rahmen von Tragsicherheitsuntersuchungen.

An die alten Hallen wurden ein Foyergebäude mit Eingang, Kasse, Garderobe und WC´s sowie ein Backstagegebäude mit Künstlerräumen, Cafeteria/Bar und Technik gebaut.

Diese Gebäude haben ein äußerst günstiges Tragwerk aus weitspannenden Spannbetonhohldielen. Vorgehängte Fassaden aus wetterfestem Stahl geben den Gebäuden den typischen Industriecharakter.


Bauherr: Phoenix Estate Verwaltungs GmbH mit
FourArtists
Architekt: ARGE C+FA (Jens Caspar + Formation A), Berlin
Bauzeit: 2015 - 2018

Modell/Visualisierung: ARGE C+FA, Berlin
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