Lederhose, Wittler und Partner
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Jahrhunderthalle Bochum

Maximale Lebensdauer, minimale Kosten

Lederhose, Wittler und Partner übernahmen in einem zweiten Schritt auch die Statikplanung für die Dach- und Fachsanierung sowie den Umbau zweier Hallen an der Jahrhunderthalle.

TURBINENHALLE WIRD MULTIFUNKTIONAL

Zuerst wurde die ehemalige Turbinenhalle 2006 zu einer Veranstaltungshalle umgebaut. Dabei zeigte sich, dass die ca. 11 Meter hohen Außenwände mit einem sehr weichen Aschemörtel vermauert waren. Die Auflagerpunkte der Dachfachwerkbinder waren in schlechtem Zustand.
Das Mauerwerk wurde somit auf den oberen 2 Metern Höhe
erneuert, wobei ein unsichtbarer Betonkern zur Stabilisierung integriert wurde.

Die Halle wurde um ca. 15 Meter verkürzt, um zwischen ihr und der quer stehenden ehemaligen Gasgebläsehalle einen Durchgang zu schaffen. Die offene Giebelseite wurde mit einer semitransparenten, kostengünstigen Glasfassade mit einfachster und preiswertester Tragkonstruktion geschlossen.

GASGEBLÄSEHALLE WIRD PROBENGEBÄUDE

Seit Ende 2008 wird der Umbau der ehemaligen Gasgebläsehalle zu einem Probe- und Technikgebäude für die Jahrhunderthalle geplant. Hierzu werden vorhandene Keller überbaut und Zwischendecken eingezogen. Weil die ehemaligen Kühlwasserbecken auf dem Dach der Halle bleiben, muss im Innern von Hand ohne Kran- und Maschineneinsatz gearbeitet werden.
Lederhose, Wittler und Partner hat hierzu viele mögliche Tragwerksvarianten unter besonderer Berücksichtigung eines exzellenten Schallschutzes untersucht, um die preiswertesten Lösungen herauszuarbeiten.
www.archdaily.com/225945/steam-blower-house-heinrich-boll-architect/

Bauherr: Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen GmbH (LEG)
Architekten: LEG Dortmund und Büro Böll, Essen
Fertigstellung: 2009 / 2010
Bauart: Beton, Mauerwerk
Baukosten:


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